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Sozialpolitischer Aschermittwoch Gesellschaftspolitisch drängende Herausforderungen zu benennen, ist Aufgabe des Sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen: (v.l.) Präses Manfred Rekowski, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

Sozialpolitischer Aschermittwoch

Digitale Infrastruktur und Wissenschaftsbetrieb als Stärken der Ruhrregion

Junge Menschen mit guten Ideen als Gründer im Ruhrgebiet zu halten, das ist nach den Worten von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart eine der wichtigsten Chancen für die Entwicklung der Region. Beim sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen im evangelischen „Bergmannsdom“ in Essen-Katernberg zeichnete Pinkwart das Bild der Ruhrregion als moderne Industrie- und Dienstleistungsregion.

Zu den Stärken gehört für den Landespolitiker die digitale Infrastruktur. Einen Schwerpunkt sieht er im Wissenschaftsbetrieb. Da die Zahl der Unternehmensgründungen in NRW dennoch unter dem Bundesdurchschnitt liegt, regte Pinkwart an, bereits an den Universitäten ein Lernumfeld für künftige Gründer mit entsprechenden Praxisübungen zu gestalten und zudem mehr „Wagniskapital“ nach Nordrhein-Westfalen zu holen, um Unternehmensneugründungen wirtschaftlich zu unterstützen.

Weil der „Wettbewerbsvorteil um die klugen Köpfe“ schon im frühen Lebensalter ansetze, plädiert Pinkwart für die flächendeckende Vermittlung digitaler Basiskompetenzen an allen Schulen; möglichst kein junger Mensch solle ohne Schulabschluss und Ausbildung bleiben.  

Als Gastgeber des sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen nahmen Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, neben der Förderung der Leistungsträger die Gerechtigkeitsfragen in den Blick. Rekowski regte die sozialverträgliche Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels an, Overbeck erinnerte daran, dass aller Friede letztlich ein Werk der Gerechtigkeit sei.

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cs / Foto: Nicole Cronauge/Bistum Essen / 15.02.2018



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