Logo Akademie

Termine

25. September 2018, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Reform oder Revolution? Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Karl Marx in den Umbrüchen ihres Jahrhunderts. Und heute?

mehr

02. Oktober 2018 - 06. Oktober 2018

200 Jahre F.W. Raiffeisen - Wandern auf den Spuren des Sozialreformers

mehr

05. Oktober 2018 - 08. Oktober 2018

"Europa im Umbruch - Selbsthilfe als Prinzip einer Neuausrichtung in ländlichen Regionen"

mehr

> Alle anzeigen

Ihre Empfehlung

Sie möchten auf eine Veranstaltung zum Thema „Kirche und Arbeitswelt“ aufmerksam machen?

Bitte hier eintragen

Stapel Zeitungen - © NejauPhoto

Süddeutsche Zeitung, 3. September 2018

„Diese fünf Maßnahmen sind notwendig, um die Rente zu sichern“

Nach Ansicht von Prof. Marcel Fratzscher und Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) versagt die Politik bei der Rentenvorsorge. In einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ fordern sie, auch unbequeme Reformen umzusetzen.

Das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent sei weder großzügig noch auskömmlich, so die Experten. Viele hätten nicht privat vorgesorgt und müssten sich dann im Alter deutlich einschränken. Außerdem weisen sie darauf hin, dass immer mehr Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, mit "Niedriglohnkarrieren" oder in Teilzeit mit geringeren Rentenansprüchen rechnen müssten.

Die Autoren fordern fünf Maßnahmen, um das Rentenniveau zu stabilisieren. So fordern sie die Abkehr vom sogenannten Äquivalenzprinzip. Rentner mit vergleichsweise niedrigen Rentenpunkten sollten dann künftig mehr Geld pro Punkt bekommen. Da diese Menschen eine niedrigere Lebenserwartung haben, kämen ihre Beiträge jetzt überproportional den Besserverdienenden zugute. Weitere Vorschläge sehen eine Erhöhung der Erwerbstätigkeit vor, ein Modell zur Absicherung moderner Formen der Selbstständigkeit, die Flexibilisierung des Renteneintritts und die weitere Stärkung der privaten Vorsorge.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

rtm / 04.09.2018



© 2018, Kirche und Arbeitswelt
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung