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Vertrauenskultur: Offenes Teamgespräch. Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com

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Vertrauen – Dreh- und Angelpunkt für die Unternehmenskultur

In den Turbulenzen wirtschaftlicher Krisen zeigt sich, wie „kostbar“ Vertrauen in allen Wirtschaftsbeziehungen ist. Ob Ein-Mann-Betrieb, Mittelstandsunternehmen oder Großkonzern – überall sind bei unternehmerischen Entscheidungen neben der Kenntnis „harter“ Fakten der Einsatz „weicher“ Tugenden unentbehrliche Voraussetzungen verantwortlichen Handelns.

Vertrauen ist der Generalschlüssel jeder Unternehmenskultur. Doch wie passen Vertrauen und Krisenmanagement zusammen? Ist es sinnvoll, frühestmöglich mit allen am Unternehmen Beteiligten über unausweichliche, vielleicht sogar einschneidende Veränderungen zu sprechen? Welche Informationen können wem, wann und in welcher Dosierung zugemutet werden, ohne dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Panik geraten und Betriebsabläufe beeinträchtigt werden? Wieviel Transparenz kann ein Mensch in unternehmerischer Verantwortung riskieren, ohne andere zu überfordern?

Zu einer Kultur des Vertrauens gehört ein aktiver, offener Umgang mit Fehlern
Es wird u.a. davon abhängen, welcher Führungsstil eingespielt ist und welches Fehlermanagement praktiziert wird. Zu einem authentischen Führungsstil gehört ein offener Umgang mit der eigenen „Fehlbarkeit“ und mit der von Mitarbeitenden. Dies mindert nicht die Notwendigkeit zur Übernahme von Verantwortung.

So gibt es etwa im Bereich medizinischer Eingriffe einen extrem hohen Anspruch an Präzision mit einer Null-Toleranz für Fehlentscheidungen. Was macht es mit den Vertrauensbeziehungen, wenn doch etwas schiefgeht?

Welches Unternehmen könnte es sich leisten, „Stechuhren“ bzw. Zeiterfassung abzuschaffen und stattdessen Vertrauensarbeitszeit nicht nur für Führungskräfte, sondern für alle einzuführen?

Verantwortung teilen, Talente fördern
Vertrauen hat mit der Bereitschaft zu tun, Entscheidungen zu delegieren, Verantwortung zu teilen und damit auch Risiken einzugehen. Vertrauen ist gleichzeitig Ausdruck von Respekt vor den Fähigkeiten und Potenzialen von Mitarbeitenden. Nur durch Vertrauen lässt sich Kreativität und Leistungsbereitschaft wecken und dauerhaft erhalten.

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Peter Mörbel / 05.05.2017



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