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Zeit-Online, 4. Oktober 2017

„Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“

"Sexismus ist ein Werkzeug, mit dem Männer ihre Macht sichern", sagt Sozialpsychologin Dr. Charlotte Diehl im Interview mit „Zeit-Online“. Arbeitgeber bedachten meistens nicht, dass ihre Firmen auch ökonomisch unter Sexismus am Arbeitsplatz leiden.

„Sexistische Sätze sind mehr als dumme Sprüche. Sie vergiften das Arbeitsklima und bleiben im Kopf hängen“, so die Wissenschaftlerin, die zurzeit an einem Handbuch „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ für Personalverantwortliche schreibt. Es sei schwer, gegen einen einzelnen Spruch rechtlich vorzugehen, aber wenn sie sich häuften, und einen an der Arbeit hinderten, ohne dass der Arbeitgeber etwas unternehme, könne man sich auf das Gleichbehandlungsgesetz berufen. Dort stehe unter anderem auch, dass man niemanden aufgrund seines Geschlechts benachteiligen darf.

„Sexistische Sätze vergiften das Arbeitsklima und bleiben im Kopf hängen“, so eine weitere Erkenntnis von Diehl. Sie wirkten sich unbewusst zum Beispiel auch auf Entscheidungen bei Personalern aus, die "aus Bauchgefühl" lieber einen Mann einstellen. Ökonomisch wirkt sich das ihrer Ansicht nach aus, weil solch ein Klima sich rumspricht und gute Bewerberinnen abschreckt. Und weil Frauen, die oft Sexismus am Arbeitsplatz erlebten, weniger motiviert und häufiger krank seien und im schlimmsten Fall sogar kündigten.

 

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rtm / 06.10.2017



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