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Schäferin Sabine Hülser in Witten Schäferin Sabine Hülser in Witten

500 Jahre Reformation

Wie ein Pfarrer auf die „Schäfchen achten“

Mit dem Thema „Beruf und Berufung“ hat sich die fünfte Sondersendereihe der Evangelischen Kirche im WDR zu 500 Jahre Reformation beschäftigt. Zu Wort kommen eine Fotografin, eine Schäferin, eine Autohändlerin, ein Börsenjournalist, ein Chemikant und ein Bundesligatrainer. Nachhören und nachlesen lassen sich die Beiträge im Internet unter www.kirche-im-wdr.de.

„Was haben eine Fotografin, ein Chemikant, eine Schäferin, ein Börsenjournalist, eine Autohändlerin und ein Bundesligatrainer gemeinsam?“, fragen die Radiomacherinnen und - macher. Ihr christlicher Glaube spiegele sich in ihrem Alltagsleben wider. Jeder solle seinen Beruf in Verantwortung vor Gott leben – das war Martin Luthers Einstellung: „Wer treulich arbeitet, der betet zwiefältig. Aus dem Grunde, dass ein gläubiger Mensch in seiner Arbeit Gott fürchtet und ehret und an seine Gebote denkt.“

Heiko Herrlich zitiert im Training schon mal die Bibel

Antje Egbert fotografiert nach eigenen Angaben ihre Kundinnen von ihrer schönsten Seite – damit jede entdecken kann: „Gott, du hast mich wunderbar gemacht.“ Schäferin Sabine Hülser sagt: „Ich denke mal ich habe die gleiche Aufgabe wie so’n Pfaffe auch. Man muss auf seine Schäfchen achten, muss gucken, dass es denen gut geht.“ Bundesligatrainer Heiko Herrlich zitiert beim Training auch schon mal die Bibel, sagt aber: „Ich würde jetzt nie beten um Sieg oder Niederlage. Ich glaube, es gibt wichtigere Dinge im Leben, als dass man ein Spiel gewinnt oder ein Spiel verliert. Trotzdem bete ich immer dafür, dass ich einfach mein Bestes geben kann.“

Der Börsenjournalist Bernhard Klinzing sagt über sein berufliches Umfeld: „Börse ist ein absolutes Haifischbecken. Das muss man wissen. Und da wird man völlig alleingelassen.“ Chemikant Robin Pesch glaubt zwar nicht an Gott, findet aber: „Also das, was ich hier in der Gemeinde tue, meine Ehrenamtsarbeit finde ich auch christlich, denn ich mache das, ohne an mich selbst zu denken.“ Petra Pientka ist Autohändlerin und betet manchmal vor einem Gespräch mit „schwierigen Mitarbeitenden".

Die Themen in der Übersicht

Montag, 23.10: Pfarrerin Katrin Berger (Levern):
Sagen können: Ich bin gut gelungen. Eine Fotografin erzählt.

Dienstag, 24.10: Pastor Christoph Neumann (Hemer):
Der mobile Gott. Eine Autohändlerin erzählt

Mittwoch, 25.10.: Pfarrer Carsten Griese (Witten):
Jeder Mensch braucht einen Hirten. Eine Schäferin erzählt

Donnerstag, 26.10.: Pfarrer Dietmar Silbersiepe (Erkrath-Hochdahl):
Bibel, Beten, Börse. Ein Börsenjournalist erzählt.

Freitag, 27.10.: Pfarrerin Gerlinde Anders (Leverkusen):
Was machen - ohne an mich selbst zu denken. Ein Chemikant erzählt.

Samstag, 28.10.: Pfarrerin Petra Schulze (Düsseldorf):
Auch mal Gott danke sagen. Ein Bundesligatrainer erzählt.

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rtm / Foto: Carsten Griese / 23.10.2017



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