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Die Welt, 23. Oktober 2017

„In Deutschland bildet sich eine neue Unterschicht“

In einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wurde untersucht, unter welchen Umständen Kinder und Jugendliche in Deutschland aufwachsen. Ein Ergebnis: Etwa 21 Prozent der Kinder leben über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft in Armut. Ein Artikel in der Zeitung „Die Welt“ stellt Zusammenhänge von Bildung, Armut, Mangel und Verzicht dar.

Die Armutsgefährdung konzentriert sich laut „Welt“ auf vier Risikogruppen: Alleinerziehende, Familien mit mindestens drei Kindern, Geringqualifizierte und Migranten. Ein beträchtlicher Anteil der armutsgefährdeten Kinder finde sich in Einwandererfamilien. Haushalte mit Migrationshintergrund stellten 46 Prozent der Familien ohne sicheres Einkommen. Das zweite klar erkennbare Muster sei Bildungsarmut.

„Kinderarmut ist in Deutschland ein Dauerzustand. Wer einmal arm ist, bleibt lange arm. Zu wenige Familien können sich aus Armut befreien“, zitiert die Tageszeitung Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Nur durch eine Bündelung der familienpolitischen Leistungen, unbürokratische Hilfe sowie gute Bildungs- und Freizeitangebote vor Ort könne es gelingen, die Vererbung von Armut in Deutschland zu durchbrechen, so Dräger.

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rtm / 06.11.2017



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