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Frankfurter Rundschau, 7. Juni 2017

„Befristet und schlecht dran“

Befristete Jobs seien heute ein Massenphänomen und dienten Arbeitgebern häufig als verlängerte Probezeit, erklärt Annelie Buntenbach in einem Beitrag für die „Frankfurter Rundschau“. Das Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DBG) sieht dabei besonders den öffentlichen Sektor in einer „unrühmlichen Rolle“. Dort seien 60 Prozent der Neuverträge befristet.

Ein „besonders trauriges Beispiel, aber kein Ausreißer“ ist nach Ansicht von Buntenbach die Wissenschaft. Im Jahr 2015 seien dort 3,2 Millionen Jobs befristet gewesen, bei den Neueinstellungen seien es rund 42 Prozent. Lägen die Einstiegsgehälter von befristet und unbefristet Beschäftigten noch nicht weit auseinander, würden die Unterschiede größer, je länger befristet gearbeitet werde. Wer auf Zeit arbeite, profitiere seltener von Lohnerhöhungen, Karrierechancen und Weiterbildungsangeboten. Möglich mache dies die „sachgrundlose Befristung“, die 1985 mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz eingeführt wurde.

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Ralf Thomas Müller / 12.06.2017



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