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Publik-Forum, 9. Juli 2017

„Schützt den Sonntag!“

Die Kampagne der Warenhäuser für mehr verkaufsoffene Sonntage ist nach Ansicht von Wolfgang Kessler gefährlich für Beschäftigte, die Gesellschaft und sogar den Handel. „Noch flexiblere Arbeitszeiten, noch mehr Kommerz-Getriebe auch am Sonntag wird dafür sorgen, dass noch mehr Menschen flexibel aneinander vorbeileben“, schreibt der Wirtschaftspublizist in seiner Kolumne für „Publik-Forum“.

Die Haltung des Handels hält der Kolumnist für naiv. Da die Menschen durch verkaufsoffene Sonntage nicht mehr Geld in der Tasche hätten, würden sie nicht mehr ausgeben. Aber ihre Ausgaben würden sich stärker über die Woche verteilen. "Während die Umsätze der Geschäfte kaum steigen, haben sie jedoch höhere Kosten, da sie die Läden auch am Sonntag oder nachts besetzen müssen. Das heißt: Noch mehr Beschäftigte müssen sonntags und abends arbeiten", so Kessler. Und das heiße dann auch: "Den Verdrängungswettbewerb in den Innenstädten verschärfen, mit den kleinen Geschäften als Verlierer". 

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rtm / 17.07.2017



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