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IAB-Forum, 6. September 2017

„Wie stark engagieren sich Betriebe bei der Qualifizierung von Migranten?“

Können Angebote der Betriebe zur Aus- und Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten helfen, den Fachkräftebedarf zu decken? Wie gehen die Firmen mit einem Mehraufwand durch mangelnde Deutschkenntnisse, Qualifikationsdefizite und rechtliche Hürden um? Das IAB-Forum stellt eine aktuelle Untersuchung dazu vor.

Das Magazin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berichtet, dass vier von zehn Betrieben Maßnahmen zur Integration ausländischer Arbeitskräfte anbieten. Zugrunde liegt eine Untersuchung von 2016, die sich auf Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten konzentriert, darunter jeweils auch ausländischen Arbeitnehmern.

Aufgrund des dualen Systems der Berufsausbildung und des großen Anteils der betrieblich veranlassten Weiterbildung spielten die Betriebe in der Aus- und Weiterbildung in Deutschland eine besonders wichtige Rolle, so das IAB-Forum. Migrantinnen und Migranten ohne Berufsabschluss hätten dort die Chance Zertifikate oder Berufsabschlüsse zu erwerben, die ihre Position am Arbeitsmarkt verbessern.

Die Analysen beziehen sich auf die Qualifizierung ausländischer Arbeitskräfte im Allgemeinen. Die Ergebnisse zeigen nach Ansicht des IAB-Forums, dass die Qualifizierung ausländischer Arbeitskräfte sowohl für die Unternehmen als auch die Erwerbstätigen Chancen bietet: So könnten Betriebe Fachkräfte gewinnen und ausländische Arbeitnehmer zusätzliche Beschäftigungs- und Integrationschancen erhalten.

Für viele Geflüchtete im Besonderen sei Ausbildung ein wichtiger Ansatzpunkt, nicht nur um die Beschäftigungschancen zu verbessern, sondern auch um den Aufenthaltsstatus aufrechtzuerhalten, so das Magazin. Da verhielten sich die Betriebe aber noch zurückhaltend. Erklärt wird dies mit Sprach- und Qualifikationsdefiziten der Geflüchteten sowie rechtlichen und bürokratischen Hürden.

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rtm / 07.09.2017



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