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Stapel Zeitungen - © NejauPhoto

Süddeutsche Zeitung, 15. April 2017

"Was heißt hier gerecht?"

„Soziale Gerechtigkeit war ursprünglich ein konservatives Konzept“, schreibt Nikolaus Piper im Samstagsessay der „Süddeutschen Zeitung“ vor Ostern. Für den Redakteur und Volkswirtschaftler ist der im Wahlkampf gern benutzte Begriff aber nicht sinnvoll. Das zentrale Ziel in Deutschland müsse „Chancengleichheit“ lauten.

Piper kritisiert, dass keiner der Wahlkämpfer sage, was er eigentlich unter gerecht und ungerecht verstehe. Oder was der Unterschied zwischen "Gerechtigkeit" und "Sozialer Gerechtigkeit" sei. „Kann etwas sozial ungerecht sein, wenn es gleichzeitig gerecht ist? Das aber wäre die Voraussetzung, dafür, dass das Adjektiv "sozial" vor "gerecht" überhaupt Sinn enthält“, so der Wirtschaftsredakteur. Als Alternative schlägt er vor, für eine "gerechte Sozialordnung" einzutreten. Die stehe schon im Godesberger Programm der SPD und entspreche der Tradition der Sozialen Marktwirtschaft.

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rtm / 02.05.2017



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