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Der Freitag, 26. Juli 2017

„Der Einzelne kann wenig machen“

Die Arbeitswelt sei insgesamt flexibler geworden und „atypische Beschäftigungsformen“ wie Solo-Selbstständigkeit, Leiharbeit und Befristung seien ein Teil davon, sagt Lena Hünefeld im Interview mit der Wochenzeitung „Der Freitag“. Für die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund ist die wichtige Frage, wie Flexibilisierung gestaltet wird.

Von Arbeitgeberseite gilt es nach Ansicht der Arbeitsschutzexpertin aufzuzeigen, ob es eine Perspektive im Unternehmen gibt und wenn nicht, dies auch deutlich zu kommunizieren. Dauerhafte Planungsunsicherheit gehe mit Stress einher und könne gesundheitliche Folgen haben. Fragen der Betroffenen seien: „Stimmt das Verhältnis zwischen Lohn und Arbeitszeit? Wird mir Wertschätzung entgegengebracht? Kann ich meine Bedürfnisse äußern und werden diese ernst genommen?“

Vollkommene Sicherheit in der Arbeitswelt habe es eigentlich nie gegeben, meint die Soziologin und Psychologin. Das gesellschaftliche Bedürfnis danach schätzt sie aber trotzdem groß ein. Die Entwicklungen des Marktes würden oft als ein von den Menschen getrenntes Phänomen wahrgenommen. Hünefeld: „Dabei sind diese Veränderungen natürlich menschengemacht. Nur kommen viele mit deren wachsender Geschwindigkeit nicht zurecht.“

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rtm / 28.07.2017



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